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Tagebuch

In eigener Sache…

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Fünf Tage sind wir jetzt in der Region, haben mit einigen Menschen schon gesprochen. In erster Linie kamen bisher Betroffene zu Wort, die sich wünschen, die Erweiterung Nochten II solle nicht stattfinden. Doch wir wissen, es gibt auch andere Stimmen, Menschen, die in einer Umsiedlung eine Chance sehen, für sich und ihre Familien. Wir werden uns natürlich auch mit Bewohnern treffen, die diese Haltung vertreten, und zwar in der kommenden Woche. Also – bitte nicht wundern- obschon es aktuell ein Ungleichgewicht gibt. Wir versuchen, möglichst neutral zu sein, auch wenn es uns – gerade bei den emotionalen Geschichten – sehr schwer fällt.

Einen zweiten Punkt möchten wir hier noch ansprechen: Unsere Beiträge sind relativ lang. Wir wissen, dass ein klassischer journalistischer Beitrag nicht länger sein sollte als vier Minuten, besser noch zweieinhalb. Doch gerade weil jeder und jede Betroffene ausführlich zu Wort kommen sollte, belassen wir die Beiträge bei dieser Länge oder präsentieren sie nach Möglichkeit in zwei Teilen. In diesem Sinne wünschen wir allen, die jetzt Feierabend machen, ein schönes Wochenende (hier gibt es gerade Blitz und Donner)!

2 Kommentare

  1. Na da möchte ich mich dem Vorredner mal anschliessen. Die angestrebte Neutralität macht´s sympatisch und glaubwürdig zu gleich.

  2. Sehr informative und spannende Beiträge habt ihr hier zusammengetragen! Ich kann mir gut vorstellen, dass es den Anwohnenden bzw. bereits Umgesiedelten wirklich ein Bedürfnis ist eine Stimme, sowie ein Podium zu bekommen – beides macht ihr durch dieses Projekt möglich. Also Hut ab vor eurer Arbeit! Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Beiträge und würde mich freuen mehr von euren Gedanken zu heimat/boden/los zu erfahren!

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