heimat|boden|los

hinsehen – hinhören – mitreden

Tagebuch

Jede Pflanze, jeder Baum

| 2 Kommentare

Edith Penk ist wohl eine der aktivsten Gegnerinnen der Tagebauerweiterung.
Frau Penk und Johannes
Mit dem Urwald Weißwasser ist sie seit frühester Kindheit verbunden und kennt sich in der Artenvielfalt aus wie keine andere.
Birken Urwald
Regelmäßig besucht die ehemalige Lehrerin und Hortnerin den alten Wald und versucht zu retten, was zu retten ist.
Moorbaerlapp
Heute waren wir bei ihr zuhause und konnten uns von ihrer Fürsorge für die geschützten Pflanzen überzeugen. Nachdem sie um 11 Uhr an der Übergabe der Petition des Sorbischen Künstlerbundes in der Gemeindeverwaltung Schleife mit anwesend war, fuhr sie mit uns in den Urwald Weißwasser.
Kaulquappen
Sie zeigte uns die ausgetrockneten Wiesen am Katharinenteich, den Eichendamm und Orte, an denen früher der Seeadler lebte.
Seerosenteich
Ihre bewegende Geschichte stellen wir in den kommenden Tagen online.

2 Kommentare

  1. Ein schnöder Urwald wächst doch wieder nach! Samt seiner Artenvielfalt, Moore etc. Wir sind Gott (!) und pflügen um und holen raus was geht, denken nicht an morgen und erfreuen uns unserer Rekultivierungserfolge. Der Wert der Heimat ist der Brennwert Hs!

  2. Wegen eines Seeadlers mußte ein Stück Wald stehenbleiben… So etwas ist im Tagebauvorfeld hier oft schon gewesen, daß wegen der Tierwelt Einhalt geboten wurde. Eine Orchideenwiese und ein Sumpf mit diversen seltenen Moorpflanzen warten auf botanische Umsetzung in eine neue Heimat im Naturraum Weißwasser.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.