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Tagebuch

Kak to jo bylo – der Njepila Hof

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Heute fuhren wir wieder nach Rohne, diesmal zum Njepila Hof.
Njepila Hof
Selten konnten wir aus erster Hand so viel über das sorbische Leben in der Region erfahren.
Im Njepila Hof
Mit viel Liebe, Zeit und Engagement kümmern sich die Mitglieder des Fördervereins um den Hof des Halbbauern Hanzo Njepila.
Njepila
Er lebte von 1766 bis 1856 und beherrschte das Schreiben – eine Fähigkeit, die zu seiner Zeit und in seinem Umfeld als Sonderbarkeit galt.
Njepila Stube
Warum schreiben und lesen, wenn doch der Hof bestellt werden musste? Vielleicht wurde sein Können also damals nicht geachtet, doch heute dafür umso mehr. Seinen Schriften sei Dank, wissen die Sorben in Rohne und Umgebung nun viel mehr über das Leben ihrer Vorfahren.
Njepila Webstuhl
Und nicht nur das. Sie leben es auch, identifizieren sich und geben es an die folgenden Generationen weiter.
Wabenpresse
Im Gespräch mit Manfred Nickel, dem Vereinsvorsitzenden, erfuhren wir, dass der Njepila Hof noch 1.000 Jahre weiter bestehen muss. Mindestens. Doch wie eine Umsetzung im Falle des Falles gestalten – kak to drje budźe?

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