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Geschichten

Nicht betroffen – doch betroffen

| 4 Kommentare

Friederike Böttcher lebt in Neustadt und will sich zusammen mit Familie und Freunden ein kleines eigenes Fleckchen Heimat erschaffen. Obwohl die Bewohner und Bewohnerinnen keine direkten Betroffenen der Tagebauerweiterung sind, gibt es große Zweifel, ohne Folgen davonzukommen.

Den zweiten Teil gibt es hier.

4 Kommentare

  1. Hat suw ne ahnung wann der “restsee” auf “sie”zukommt?!?!?! Sie hätte doch nur auch gern n neues haus statt dem was sie jetzt haben! Sie stellen such eh schon gegen alles was das dorf ubd die umgebung um sie rum betrifft!!!!!

  2. Ich finde es gut, wenn man sich um einzelne Schicksale kümmert und genauer
    hinhört. Man sollte immer kritisch sein und seine eigene Meinung haben, auch wenn
    das heißt dass man gegen den Strom schwimmt.

  3. Als es die DDR noch gab, war der Braunkohlentagebau lebenswichtig für die Energiegewinnung. Damals wurde schon umgesiedelt, ohne zu fragen, ob die Betroffenen es wollten oder nicht. Heute wird es subtiler gehandhabt. Um “Bodenschätze” zu gewinnen, scheut kein Staat zurück, die notwendigen Evakuierungen durchzusetzen, im Notfall sogar einen Nationalpark, wenn vorhanden, umzulegen…
    Ich war selbst einmal am Rande dieses großen Tagebaus bei Boxberg: eine erschreckende Landschaft, mit stürmischen Wind, Zerstörung pur!!!!
    Ich finde es gut, wenn Ihr diesem brisanten Thema auf die Spur geht. Vielleicht sollten wir für die Zukunft eher noch darüber nachdenken, mehr Energie einzusparen, bzw. die Sonnenenergie effizienter zu nutzen, um unseren Planet Erde in aller Schönheit zu erhalten.

  4. Ein super Projekt, was beide Seiten aufzeigt – pro und contra! Es ist eigentlich sehr traurig, dass die Menschen wegen so einem hiesigen Tagebauprojekt umgesiedelt werden müssen. Man muss sich mal den ehemaligen Görlitzer Tagebau anschauen. Hier mussten auch etliche Menschen ihren Heimatort, Deutsch Ossig, wegen dem Abbau von Braunkohle verlassen. Und was passiert heute – die Rekultivierung. Super Sache auf jeden Fall. Nur die Anwohner, die damals hier gelebt haben werden nie wieder zurück kommen weil reiche Bonzen sich jetzt die Grundstücke am See sichern … Traurig aber wahr…

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