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Geschichten

14. Mai 2014
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“Rublak feiert Uraufführung”

So hat es zumindest der Regisseur Konrad Herrmann vor der Filmvorführung auf dem Njepila Hof am 10. Mai 2014 zum Ausdruck gebracht. Denn “Rublak – Die Legende vom vermessenen Land” wurde zwar auch 1983 in der ehemaligen DDR gezeigt, allerdings zensiert. Vor allem die Bilder zerstörter Dörfer waren den Obrigkeiten der “Filmaufsicht” ein Dorn im Auge.  Nach über 30 Jahren wurde der Film, übrigens nach einer Erzählung des sorbischen Schriftstellers Jurij Koch, in Rohne gezeigt. Wir waren mit dabei und haben uns danach mit Besuchern und Machern unterhalten.

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Tagebuch

13. Mai 2014
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Tag neun – Schwarz-Weiß-Denken ist zu einfach…

Heute waren wir zum zweiten Mal in Trebendorf und müssen sagen: es ist wahrlich eine Umstrukturierung im Gange und sichtbar. So hat uns auch René Kraink im “Haus der Vereine” seine Geschichte erzählt. Seine Familie ist bereits umgesiedelt. Früher haben sie in Trebendorf Hinterberg direkt am Urwald Weißwasser gelebt.
Das Haus der Vereine in TrebendorfViele Gruppen sind hier aktiv
Danach ging es zu Familie Badendick nach Rohne, welche in vier Generationen auf ihrem Hof lebt. Ihr derzeitiges Grundstück beinhaltet ein Stück Struga und erstreckt sich über mehrere Tausend Quadratmeter. Leider begann, wie so oft in der letzte Woche, das Wetter umzuschlagen und Johannes musste schnell improvisieren.
Frau und Herr Badendickder Hahn kräht Weiterlesen →

Geschichten

10. Mai 2014
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Ingo Schuster aus Rohne kämpft und hofft für seine Heimat

Ingo Schuster wohnt mit seiner Familie auf einem Vierseithof in Rohne. Er engagiert sich im Ortschafts- und Gemeinderat sowie im Bündnis “Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II”. In Teil 1 seiner Geschichte erzählt er uns etwas über seine Wurzeln, die Folgen der geplanten Braunkohletagebauerweiterung und die damit verbundenen Auswirkungen für seine Heimat.
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Tagebuch

7. Mai 2014
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Tag drei – der Wald ruft

Die Sonne sollte uns heute morgen begrüßen. Das war die Idee. Leider – Fehlanzeige. Aber gelb war sie trotzdem, die dicke Hornisse, die uns stattdessen aus dem Schlaf summte. Nach diesem außergewöhnlichen Morgengruß ging es dann – dem unbeständigen Wetter zum Trotz – hinaus, diesmal nach Rohne.
Hornisse im Orgabüro

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